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Einzelausstellungen

 

Kunsthalle, Gießen
'Relationen'
Ist, wer fotografiert, ein Fotograf? – Jörg Sasse: »Ich knipse viel«; und: »Ich bin kein Fotograf«.
»Ich knipse viel«: das beschreibt, einerseits, zweifellos einen Sachverhalt. Das ist aber, andererseits, natürlich, understatement. Denn zu seiner umfassenden visuellen Kompetenz ist Jörg Sasse, Meisterschüler von Bernd Becher, durch fotografieren gekommen. Doch zeigen schon seine ersten gültigen Arbeiten aus den frühen achtziger Jahren, wie sehr es ihm beim Fotografieren weniger um das Motiv ging als vielmehr um Formen und Farben, um Linien und Flächen, weniger um das wiedererkennende als um das (von Max Imdahl so genannte) ›sehende Sehen‹ – oder besser: um die Balance zwischen beidem und um das Spannungsfeld zwischen Abbild und Bild. [...] M.B.

23.10.2015 - 24.01.2016


» Marcel Baumgartner - "Ganz Auge"

 



 

Kunsthalle, Bielefeld
'Serendipity - Vom Glück des Findens'
Ulrich Rückriem, Jörg Sasse und der Zettelkasten von Niklas Luhmann

«Serendipity» bezeichnet das zufällige Finden von etwas ursprünglich nicht Gesuchtem, das sich als neue, überraschende und fruchtbare Entdeckung erweist. Unter diesem Titel präsentiert die Kunsthalle Bielefeld den originalen Zettelkasten Niklas Luhmanns gemeinsam mit dem zeichnerischen Werk Ulrich Rückriems des letzten Jahres und den Arbeiten Jörg Sasses. Der Zettelkasten Niklas Luhmanns ist eine Ikone der Sozial- und Geisteswissenschaften. Er ist die sichtbare Verkörperung der Systemtheorie Luhmanns und als solche das Scharnier der Gegenüberstellung der künstlerischen Positionen Ulrich Rückriems und Jörg Sasses. Sowohl Rückriem als auch Sasse beziehen sich auf systemische Kunstkonzepte, nach denen ihre jeweiligen Bildergebnisse scheinbar wie von selbst entstehen und gerade nur in ihrer Erscheinung als Serie und Variation ihren Sinn entfalten und darstellen.

10.07.2015 - 11.10.2015



 



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt am Main
'Cotton Paintings'
Während die Arbeiten aus den Werkreihen der Tableaus und der Skizzen bereits vorhandene Fotografien als Ausgangspunkt haben, basieren die neuen Arbeiten auf eingescannten Stoffen. In der anschließenden digitalen Bearbeitung entstehen Kompositionen von Formen und Strukturen, die eher an Malerei als an die klassische Vorstellung von Fotografie denken lassen.
Der Bezug zur Malerei ist bereits im Titel der neuen Arbeiten enthalten - ganz bewusst werden die Bilder als ‚Paintings‘ bezeichnet. Jörg Sasse hat dafür Stoffe aus unterschiedlichen Archiven und Konvoluten gesammelt. Die einzelnen Muster werden am Computer editiert und zu neuen Bildkonfigurationen zusammengesetzt. Der Methode nach ähnelt sein Vorgehen dem des Collagierens. In den Ergebnissen sind oft Überlagerungen sichtbar. Als mit Licht arbeitendes Gerät ist der Scanner als primäres Eingabemedium der Fotografie zuzurechnen. In der Bearbeitung bedient sich Sasse jedoch überwiegend der Methoden der Collage und der Malerei. Am Ende bleiben die Strukturen der unterschiedlichen Herstellung der verwendeten Textilien nicht nur sichtbar, sondern werden in ihrer Vergrößerung mitbestimmend für den großen taktilen Reiz der neuen Arbeiten. Hergestellt sind die Bilder mit pigmentierten Tinten auf Papier aus 100% Baumwolle. Die Oberfläche ist matt und offen.
Fragen nach den Bedingungen und der Bildwerdung eines fotografischen Abbildes, die Jörg Sasse in seinen Tabeaus und Skizzen formuliert, erfahren in den neuen Arbeiten eine konsequente Fortsetzung: Welche Kriterien definieren eine Fotografie, welche eine Malerei? Welche Bestandteile sind essentiell, um eine Fotografie von anderen Medien abgrenzen zu können? Und wie relevant oder verhandelbar ist diese Grenze im Kontext der zeitgenössischen Kunstproduktion?

05.06.2015 - 01.08.2015



 



 

House of Art, Ceské Budejovice
'Jörg Sasse - File Transfer'

Jörg Sasse, one of the key figures of the well-known Dusseldorf School of Photography, is an artist who since the 1990s has traced systematically and in an original manner the various attributes of the synthesised digital image, and also the question of how the photographic image in turn forms our own perception of the world. Throughout his body of work he has continuously pointed out the arbitrary and non-transparent qualities of our visual memory and its photographic support system, in order to create a kind of personal parallel universe within photography, one which is free of concrete detail, existing solely in the form of visual ideas.
Sasse’s exhibition at the House of Art in Ceské Budejovice (Budweis) is concentrated on his emblematic cycle Tableaus, in which the artist has created since 1993, through a complicated appropriation, combination and postproduction of images, his own fictional and archetypal scenes. The exhibition, prepared by Jörg Sasse specifically for the House of Art, is the first solo presentation of this exceptional German artist in the Czech Republic.

12.02.2015 - 22.03.2015


» Pavel Vančát - "Jörg Sasse - File Transfer"

 



 

DZ Bank, Frankfurt am Main
'Arbeiten am Bild'
Das Erstaunen über die sichtbaren Dinge unserer Lebenswelt kennt gelegentlich keine Grenzen, etwa, wenn wir daran denken, dass es oftmals gerade die kleinen Irritationen sind, die unsere Sinne auf die Probe stellen. Wir wissen, dass ein Gegenstand vor uns in einem gewissen Abstand eine approximative Größe besitzt – und dass der gleiche Gegenstand in gleicher Entfernung über unserem Kopf positioniert in jedem Fall kleiner erscheint. Man kann das wissen – aber die einsetzende Vernunft kann die Irritation darüber nicht zugleich einfach fortwischen: geduldige Geister versuchen eine Art Übergangsbedeutung des Phänomens zu konstruieren – Künstler arbeiten damit. [...] A.K.

30.08.2013 - 09.11.2013


» Andreas Kreul - "Arbeiten am Bild (Wiederbetrachtungen)"

 



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt am Main
Stillleben und Tableaus

Ob Vorhänge, Treppenabsätze, Heizkörper, Spiegelungen in Fensterscheiben oder besondere Lichtverhältnisse - mit einem Blick für Details erschließt Jörg Sasse in seiner Arbeit Fragmente unserer alltäglichen Umgebung. Seit den 1980er Jahren fotografiert der Künstler auf den ersten Blick unscheinbar wirkende Dinge in Privatwohnungen, öffentlichen Gebäuden und Schaufenstern. Durch ungewöhnliche Perspektiven und Bildausschnitte überführt er die vorgefundenen Situationen in Bilder mit einer eigenständigen ästhetischen Wirkung. Über die Form und die Überführung in eine Bildwürdigkeit der eher „schlichten“ Objekte verschiebt sich die inhaltliche Bedeutung sowohl im Einzelbild, wie auch im Verhältnis der Bilder zueinander.
Für die aktuelle Ausstellung wurden 38 Stillleben aus den Jahren von 1984 bis 2012 in vier verschiedenen Blöcken geordnet und gehängt. Durch den Einsatz von Datenbanken kann der Künstler seine Werke kategorisieren und auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin untersuchen, um sie anschließend in unterschiedlichsten Konstellationen gegenüberzustellen. Die Wechselwirkung von Materialien, Formen und Farben machen Zusammenhänge deutlich, die jeder Betrachter für sich selbst entdecken und formulieren kann.
Neben den Stillleben werden auch Arbeiten der kontinuierlich weiterentwickelten Reihe der Tableaus in der Ausstellung zu sehen sein. Seit Beginn der 90er Jahre arbeitet Jörg Sasse auch mit computermanipulierten Fotografien, deren Vorlagen unter anderem aus vorgefundenem Bildmaterial von Amateurfotografen stammen. Diese von ihm archivierten Aufnahmen dienen als Ausgangsmaterial, aus dem Arbeiten entstehen, deren Ursprung oft nicht mehr erkennbar ist. Mit den zahllosen Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung setzt der Künstler den Realismus fotografischer Abbildung zur Erzeugung eigenständiger Bilder ein. Das wirkt zuweilen vertraut oder malerisch, erzeugt manchmal Assoziationen in die Kunstgeschichte, bleibt aber letztlich im Spannungsbogen von Gegenwärtigkeit und Unfassbarkeit ein autonomes Werk.

04.12.2012 - 23.02.2013



 



 

c/o Berlin
'Common Places'
In der alten Bibliothek und späteren Turnhalle im Postfuhramt an der Oranienburger Straße wurden zwei Hauptwerke gezeigt: in zehn Blöcken waren 116 Stillleben aus den Jahren 1983 bis 2012 zu sehen. An der Stirnseite der Halle stand der Speicher-II (entstanden im Rahmen der Kulturhauptstadt Ruhrgebiet 2010) mit insgesamt 512 Bildern.

14.09.2012 - 04.11.2012



 



 

Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien
'Durchsicht'
Speicher-III, Tableaus und Stillleben

09.02.2012 - 24.03.2012


» Markus Mittringer - "Jörg Sasse - Durchsicht"

 



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt am Main
Tableaus & Lost Memories

Aus der von Jörg Sasse seit 1993 kontinuierlich weiterentwickelten Reihe der „Tableaus“ zeigt die Galerie Wilma Tolksdorf aktuelle Arbeiten von 2010. Erweitert werden die Tableaus durch die erstmals in einer Galerieausstellung zu sehenden „Lost Memories“ (2009-2010).
Zwischen dem Realismus der Tableaus und der Abstraktion der Lost Memories entsteht ein Spannungsfeld, das in jeder einzelnen Arbeit von Sasse ebenfalls zu finden ist: so stehen zum Beispiel organische im Verhältnis zu rhythmischen Strukturen, die Behauptung von Räumlichkeit wird in Flächen aufgelöst und umgekehrt, oder eine realistische Darstellung wird von einem "All-Over" überlagert.
Solche Schichtungen und Verschränkungen gehören zu Sasses Arbeitsmethoden, mit denen er in seine Bildwelt verführt. Dabei löst sich selten die Spannung auf, selbst wenn sie sich zunächst als durchschaubar zeigt. So zum Beispiel in dem Tableau „1499, 2010“: ein Kunstflugzeug, das in Seitenlage wie im fotografischen Schnappschuss eingefroren erscheint, kippt beim zweiten Blick entgegen seiner eigentlichen Flugrichtung aus dem Bild. Bewegung – Stillstand – Form – Fläche.
Sasse behauptet Einzelbilder, deren Sujets wegen ihres Realismus zwar in klassischen Kategorien zu verorten sind, doch genau diese Verortung wird von Sasse immer wieder vorsätzlich sowohl im Einzelbild, wie auch in der gesamten Ausstellung, virtuos gebrochen.

03.09.2010 - 20.11.2010



 



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Berlin

31.10.2008 - 31.01.2009



 



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt am Main

01.09.2007 - 31.10.2007



 



 

Museum Kunst Palast, Düsseldorf
'd8207'
Zur Ausstellung ist ein Buch erschienen mit 13 Tableaus und 131 Skizzen, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln

01.06.2007 - 12.08.2007


» Thomas Hirsch - "Im Unterschied zur Fotografie"

 



 

Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien
'Tableaus und Skizzen'

27.04.2007 - 30.06.2007



 



 

Schirmer/Mosel Showroom, München
'Skizzen - Der Grenoble Block'
Die Ausstellung findet anläßlich des Erscheinens des gleichnamigen Buches im Schirmer/Mosel Verlag statt (ca. 190 Abbildungen, 200 Seiten)

07.09.2006 - 18.10.2006



 



 

Kunstverein Hannover
Zur Ausstellung ist im Schirmer/Mosel Verlag das Buch 'Tableaus und Skizzen 2004/2005' mit Texten von Stephan Berg, Stefan Gronert und Martin Engler erschienen (511 Abbildungen, 160 Seiten)

28.04.2006 - 18.06.2006



 



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Berlin

09.12.2005 - 18.02.2006



 



 

Kunstmuseum, Bonn
Zur Ausstellung ist im Schirmer/Mosel Verlag das Buch 'Tableaus und Skizzen 2004/2005' mit Texten von Stephan Berg, Stefan Gronert und Martin Engler erschienen (511 Abbildungen, 160 Seiten)

30.11.2005 - 05.02.2006



 



 

Galerie nächst St. Stephan, Rosemarie Schwarzwälder, Wien

02.02.2005 - 05.03.2005



 



 

Musée de Grenoble, Grenoble
'Tableaux & Esquisses'
Zur Ausstellung ist ein Katalog/Buch im Schirmer/Mosel Verlag mit einem Text von Guy Tosatto erschienen. (fr, engl. de), 102 Abb, 118 Seiten

19.11.2004 - 24.01.2005



 



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt am Main

03.09.2004 - 13.11.2004



 

Mai 36, Zürich

26.08.2004 - 25.09.2004



 



 

KunstKöln-Preis
Sonderschau auf der KunstKöln-Messe anläßlich der Verleihung des KunstKöln Preises 2003 an Jörg Sasse

04.04.2003 - 09.04.2003



 



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt am Main

17.05.2002 - 13.07.2002



 



 

Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder, Wien

25.04.2002 - 27.07.2002



 



 

Mai 36, Zürich

07.03.2002 - 14.04.2002



 



 

Lehmann Maupin, New York

08.11.2001 - 12.01.2002



 

Kunsthalle, Bremen
'Arbeiten am Bild'
Zur Ausstellung ist ein 144 Seiten umfassender Katalog bei Schirmer/Mosel mit Texten von Andreas Kreul, Detlef B. Linke und Jörg Sasse erschienen

22.07.2001 - 23.09.2001


» Andreas Kreul - "Arbeiten am Bild"
» Jörg Sasse - "Scheitern."

 



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt am Main

09.09.2000 - 31.10.2000



 



 

Lehmann Maupin, New York
'Kat. 55 / Architektur'

18.02.2000 - 18.03.2000



 



 

Mai 36, Zürich

03.02.2000 - 25.03.2000



 



 

Kunst & Projekte, Sindelfingen
'Bild und Sprache'
Thomas Locher, Jörg Sasse

05.09.1999 - 24.10.1999



 



 

Lehmann Maupin, New York

13.03.1999 - 17.04.1999



 



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Frankfurt am Main

10.09.1998 - 31.10.1998



 



 

Mai 36, Zürich

20.08.1998 - 10.10.1998



 



 

Portikus, Frankfurt am Main
Udo Koch, Jörg Sasse

06.02.1998 - 22.03.1998



 

Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris, Paris

24.04.1997 - 22.06.1997


» Annemarie Hürlimann - "In der Schwebe"
» Annemarie Hürlimann - "In Suspense"
» Bernhard Bürgi - "Vorhänge"
» Bernhard Bürgi - "Curtains"

 

Goethe-Institut, Paris

03.04.1997 - 28.05.1997



 

Lehmann Maupin, New York

08.02.1997 - 15.03.1997



 



 

Kunsthalle, Zürich

17.01.1997 - 09.03.1997



 

Kölnischer Kunstverein, Köln

06.09.1996 - 13.10.1996


» Christoph Blase - "Die Gesamtretusche"
» Udo Kittelmann - "Wird es Sie erfassen?"

 



 

Städtische Galerie, Wolfsburg

15.04.1996 - 15.07.1996


» Frank Frangenberg, Andrea Winkler - "Jörg Sasse in Wolfsburg"
» Thomas A. Lange - "Abenteuer Sehen"

 



 

Oldenburger Kunstverein, Oldenburg

24.09.1995 - 22.10.1995


» Hans-Joachim Lenger - "Eröffnungsrede Oldenburger Kunstverein"

 



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Hamburg

19.05.1995 - 01.07.1995


» Matthias Lange - "Fotografische Stellenbearbeitung"

 



 

Kunstverein Marburg, Marburg

02.09.1994 - 01.10.1994



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Hamburg

10.09.1993



 

Institut Mathildenhöhe, Darmstadt

12.03.1992 - 20.04.1992


» Thomas A. Lange - "Zur Sache. Sehen."

 

Galerie Vega, Liège

26.11.1991 - 15.01.1992



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Hamburg

07.11.1991 - 15.01.1992



 

Galerie Georges-Philippe Vallois, Paris

14.03.1991 - 14.04.1991



 

Galerie Lehmann, Genf

06.12.1990 - 04.01.1991



 

Galerie Wilma Tolksdorf, Hamburg

05.04.1990 - 12.05.1990



 

Kunstverein Heinsberg, Heinsberg

15.04.1989 - 10.05.1989



 

Kunstakademie, Düsseldorf
Raum 003

16.01.1987 - 24.01.1987